Benutzerdefinierte Spalten in Google AdWords

Seit kurzer Zeit kann man sich als Erleichterung zur Analyse im AdWords-Interface die neuen benutzerdefinierten Spalten einblenden lassen. Diese werden individuell erstellt und somit den eigenen Vorlieben angepasst.

Wo kann ich die benutzerdefinierten Spalten finden?

Man findet die neuen Spalten wie gewohnt auf der gewünschten Ebene, egal ob Kampagne, Anzeigengruppe oder auch Keywords, und kann sich diese über das Drop-Down „Spalten“ unter dem folgenden Punkt „Benutzerdefinierte Spalten“ einblenden lassen. Wenn man noch keine Spalten erstellt hat, dann kann man diese ganz individuell erstellen.

Wie kann ich benutzerdefinierte Spalten erstellen?

Unter dem oben genannten Navigationspunkt findet ihr ein bekanntes rotes Feld mit einem Plus. Dort geklickt erscheint ein Layer mit den entsprechenden Möglichkeiten. Hier könnt ihr die bekannten Metriken aus Leistung, Conversions, Attribute neu miteinander kombinieren. Ihr wählt einfach die erste Metrik, z.B. Klicks, aus und ordnet dann ein mathematisches Zeichen (+-/*) zu, um ein Verhältnis zu der zweiten auszählenden Metrik herzustellen. Final müsst ihr noch auswählen, ob eure neue Kennzahl eine normale Zahl, einen prozentualen oder buchhalterischen Wert darstellt.

Benutzerdefinierte Spalten in Google AdWords

Interessant wird es nun, wenn ihr eure Werte dann noch segmentiert. Hier könnt ihr für jeweils jede Metrik ein Segment, bekannt aus der alltäglichen Analyse, auswählen. Dabei stehen euch dann folgende Segmentierungsvarianten zur Auswahl:

  • Netzwerk: Google-Suche, Partnernetzwerk und GDN
  • Gerät: Desktop, Mobilgeräte, Tablet
  • Obere Position im Vergleich zu anderen: Google-Suche, Partnernetzwerk und GDN
  • Conversions: Conversion-Kategorie, Conversion-Name (je nach Verfügbarkeit)

Was kann ich nun auswerten?

Hier kann man seiner Auswertungsfreude wirklich sehr viel Freiraum lassen. Ihr könnt nun auch ohne extra Add-Ins die KUR nativ anzeigen lassen. Auch andere wichtige KPI, die für euch wichtig sind, könnt ihr euch einblenden lassen. Falls ihr mehrere Conversion-Arten parallel messt, z.B. Leads, Sale etc., habt ihr nun die Möglichkeit diese Spalten einzeln zu erstellen und übersichtlicher auszuwerten. Damit spart ihr euch sehr viel Scrollarbeit und außerdem wird dies sehr viel schneller ersichtlich, wo man optimieren kann. Abschließend erstellt ihr euch einfach die gewünschten Spalten-Sets und speichert sie wieder ab und könnt auch schnell wieder hierauf zugreifen, ohne wieder alles neu einzustellen.

Hier noch einige Tipps von uns für benutzerdefinierte Spalten inkl. Messwerte:

  • KUR (Kosten/Conv. Wert gesamt)
  • CTR segmentiert nach Gerät
  • Kosten/Conversion segmentiert nach Gerät
  • Anteil Conv. nach Gerät: Conversions, z.B. Mobilgeräte, geteilt durch Conversions
  • Anteil Klicks nach Gerät: Klicks, z.B. Mobilgeräte, geteilt durch Klicks