5 Fehler selbst erstellter AdWords Kampagnen

Lohnt sich Google AdWords für jeden Kunden oder liegt es einfach an der falschen Umsetzung? Google AdWords bietet ein breites Leistungsspektrum an, sodass für jeden Kunden und jedes Ziel eine passende Werbemöglichkeit vorhanden ist. Durch das passende Setup und eine kontinuierliche Optimierung kann man den SEA-Kanal auch immer noch sehr erfolgreich bespielen. Aber was sind grundlegende Fehler?

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Kampagnensetup und -aufbau

 Wenn man in diesem Bereich noch etwas unerfahren ist, stellt man sich natürlich die Frage: Wie soll meine Kampagne aufgebaut sein und wie viele Kampagnen machen Sinn?

Da eine Kampagne aus mehreren Anzeigengruppen und Anzeigen besteht und pro Anzeigengruppe Anzeigen geschaltet werden, ist es sinnvoll sich zu überlegen welche Keywords in eine Anzeigengruppe gehören.

Passt das Keyword noch zum Anzeigentext? Falls nein, wird der Suchende eher selten klicken. Die dadurch erzielte niedrige CTR wirkt sich negativ auf die gesamte Anzeigengruppe aus, wodurch der Qualitätsfaktor sinkt. Dadurch sind höhere Gebote nötig

Doch nicht nur die Anzeige, auch die Zielseite ist somit für den Nutzer eher uninteressant. Dies führt zu einer schlechten Conversion-Rate und die Keywords werden schnell zu teuer.

Tipp 1: Konzentriere dich auf ein Thema in einer Anzeigengruppe!

 

Aktuelle Veränderungen

 Halte dich über Updates und andere Optionen von Google immer auf dem Laufenden. Ein absolutes Muss, wenn man in dieser Branche erfolgreich sein möchte. Außerdem ist es wichtig, das volle Potential von Google auszunutzen. Beispielsweise durch Anzeigenerweiterungen den Platz gegenüber der Konkurrenz besser ausnutzen und bessere Klickraten erzielen.

Tipp 2: Informiere dich direkt auf dem AdWords Blog über Neuheiten!

 

Gebotsanpassung

 Seitdem es die rechten Anzeigenpositionen nicht mehr gibt, sind die ersten drei bezahlten Suchergebnisplätze umso begehrter. Trotz einer gut aufgebauten Kampagne ist es möglich, bei zu niedrigen CPC’s keine Conversions oder Klicks zu erzielen.

Deshalb nutze den Keyword Planner oder sonstige Tools, um das Suchvolumen und somit auch eine ungefähre Schätzung der CPC’s zu erhalten.

Tipp 3: Testen und schnell optimieren!

 

Weitgehend passende Keywords

Auch ein Fehler, der sehr oft passiert: Kontoausbau durch weitgehend passende Keywords.

Die Streuverluste erhöhen sich durch diese Keyword Option enorm. Google schaltet dadurch Anzeigen zu allen Suchanfragen, die Google in irgendeiner Form mit diesen Keywords in Verbindung bringt. Um die Streuverluste etwas zu minimieren, gibt es die Möglichkeit modifiziert weitgehend passende Keywords zu schalten. Hierbei wird ein “+” vor das Keyword gesetzt, welches dann in dieser oder sehr nahen Form in der Suchanfrage enthalten sein muss.

Tipp 4: Verwende hauptsächlich exakte Keywords und Wortgruppen!

 

Optimierung

 Wie sagt man so schön: bei Google AdWords Kampagnen kann man sich zu Tode optimieren. Und warum? Der Markt wandelt sich, Konkurrenten kommen hinzu, investieren mehr und die Nachfrage wird dadurch beeinflusst.

Deswegen optimiere stetig deine Kampagne, beispielsweise durch Suchanfragenberichte. Schließe nicht passende Keywords aus oder solche, die hohe Kosten verursachen und auch nicht rentabel sind. Denn nur durch stetige Optimierung und Ausbau der Kampagnen kann der bestmögliche Erfolg erzielt werden.

Tipp 5: Nehme dir genügend Zeit für die Optimierungen deiner Kampagnen!

 

Fazit

 Durch das richtige Setup und durch Vermeidung der 5 genannten Fehler, können auch kleinere Kampagnen gewinnbringend sein. Allerdings sollte man sich für die Optimierung, vor allem in der Anfangsphase, genügend Zeit nehmen. Dadurch ist gewährleistet, dass das Konto bereit für den großen SEA-Erfolg ist! Oft lohnt es sich darum anfangs auf erfahrene Spezialisten zurückzugreifen, die bei der Fehlervermeidung zur Seite stehen und die richtigen Potenziale erkennen und ausbauen.