5 SEA Einsteiger-Tipps für deinen Start

Das Thema dieses Blogeintrags beinhaltet fünf Tipps für Einsteiger im Bereich SEA (Search Engine Advertising). Dabei zeigen wir euch die wichtigsten Kennzahlen, auf die Neulinge in diesem Bereich besonders achten sollten und warum.

1. Keywords

Was ist das?

Keywords stellen die Wörter dar, mit denen man auf Suchanfragen der Nutzer reagieren kann. Typischerweise spiegeln diese das Sortiment deines Online-Shops oder allgemein die Inhalte deiner Webseite dar.

Wie lautet unser Tipp?

Hier gilt nicht die Aussage je mehr Keywords, umso besser. Denn das Wichtigste ist es nutzerrelevante Keywords einzubuchen, die wiederum auch umsatzrelevante Keywords bilden. Search Engine Advertising bietet uns die Möglichkeit Nutzer zielgenau anzusprechen, weshalb sich der Kanal letztlich auch durch geringe Streuverluste auszeichnet. Durch Suchanfragenberichte (Search Query Report) könnt ihr genau dieses Ziel erreichen.

Warum empfehlen wir euch das?

Die Grundlage für den Kontoausbau bilden die Suchanfragenberichte. Diese Berichte zeigen euch auf AdGroup-Basis die Suchanfragen an, die die Nutzer im angegebenen Zeitraum gesucht haben. Dieses Wissen kann nicht nur für den Kontoausbau genutzt werden, sondern auch um Keywords auszuschließen, die nicht im Zusammenhang zur Webseite stehen oder irrelevant sind.

2. Anzeigen

Was ist das?

Eine Anzeige erscheint bei der Suchanfrage eines Nutzers, im Idealfall abgestimmt auf den Suchbegriff. Neu erstellte Textanzeigen bestehen aus zwei Headlines, mit jeweils 30 Zeichen und einer Description Line, welche eine Länge von 80 Zeichen betragen darf.

Wie lautet unser Tipp?

Das Keyword muss aus mehreren Gründen in der Headline 1 stehen. Der Platz für die Anzeigen sollte möglichst vollständig ausgenutzt werden und einen Call-to-action beinhalten, um eine direkte Handlung von dem Nutzer verlangen. Anschließend kann eine Anzeige mit verschiedenen Erweiterungen ergänzt werden. Somit sendest du weitere positive Signale an Google und bietest dem Nutzer relevante Zusatzlinks oder Informationen.

Warum empfehlen wir dir das?

Zum einen ist die Anzeige damit sehr relevant für den Nutzer, was wiederum positiv von Google bewertet wird und der Qualitätsfaktor ansteigt. Dadurch verbessert sich bei einem angenommenen, gleichbleibendem CPC der Anzeigenrang und ihr erscheint an einer besseren Position auf der Suchergebnisseite.

3. Klickrate (CTR)

Was ist das?

Die CTR bezeichnet das Verhältnis von Klicks zu Impressionen. Die Formel lautet hier entsprechend: CTR = Klicks/Impressionen

Wie lautet unser Tipp?

Bei der Bewertung deiner Klickrate solltest du immer zwischen Brand und Non Brand (generische Suchanfragen) unterscheiden. Die Klickrate ist in den Brand-Kampagnen immer höher, da die Nutzer bereits gezielt nach deiner Marke suchen und im Conversion-Funnel schon einige Schritte weiter sind als bei Non Brand-Suchanfragen.

Warum empfehlen wir dir das?

Die CTR weist somit auf, wie viele der Nutzer, die die Anzeige gesehen haben, auch geklickt haben. Ist die Klickrate niedrig, lässt sich daraus schließen, dass die Anzeige nicht ansprechend für den Nutzer ist und optimiert werden muss.

4. Qualitätsfaktor

Was ist das?

Der Qualitätsfaktor liegt auf einer Skala von 1 bis 10 und bildet gemeinsam mit dem CPC die Grundlage für die Berechnung des Anzeigenrangs.

Wie lautet unser Tipp?

Der Qualitätsfaktor bildet sich aus drei Hauptkomponenten: Klickrate, Anzeigenrelevanz zur Suchanfrage und letztlich Nutzererfahrung mit der Zielseite. Wenn alle Punkte beachtet werden, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein maximaler Qualitätsfaktor erzielt wird.

Warum empfehlen wir dir das?

Qualitativ hochwertige Anzeigen werden von Google besser bewertet. Das hat einen höheren Anzeigenrang und am Ende sehr wahrscheinlich auch  geringere Kosten zur Folge.

5. Cost-per-Click (CPC)

Was ist das?

Der CPC bezeichnet den Preis, den man für einen Klick zahlt. Hier gibt es den maximalen CPC (was möchtest du pro Klick zahlen?) und den realen, durchschnittlichen CPC (Kosten/Klicks). Diese beiden Werte unterscheiden sich in der Praxis meistens voneinander.

Wie lautet unser Tipp?

Um hohe Klickkosten zu vermeiden, ist es wichtig den Qualitätsfaktor und somit auch die Anzeige bestmöglich anpassen, um den CPC zu verringern. Eine Möglichkeit bei hochpreisigen Keywords ist der Ausbau durch Long Tail Keywords. Diese bestehen aus mehreren Wörten, wodurch der Nutzer schon ein fortgeschrittenes Interesse am Produkt zeigt und dir somit auch die Möglichkeit für die Anzeigenkommunikation gibt, genauer auf seine Wünsche einzugehen.

Warum empfehlen wir dir das?

Durch den Ausbau in den Long Tail-Bereich und Anzeigenoptimierungen kannst du günstigere Klickpreise erwirken. Und wer sagt hier schon “Nein”?

Falls ihr auch noch einige wichtige Tipps für SEA-Einsteiger habt, schickt sie uns gerne zu und wir erweitern unsere Liste gerne!