Using alternative data sets to drive SEA success: Where advertisers can look to generate advanced insights (Ian Miller)

Nach einer leckeren Stärkung am Konferenz-eigenen Currywurst-/Hotdog-Truck ging es auch direkt im englischen Track weiter. Thema dieses Vortrags hat Ian Miller auf die weitergehende Datenanalyse für PPC gelegt.

“In God we trust, all others, bring data!”

Getreu nach diesem Motto war der Vortrag aufgebaut. Er hat viele verschiedene Methoden vorgestellt, woher man sich neue Ansätze für den eigenen Contentaufbau, PPC Keywords oder auch Facebook Zielgruppen holen kann.

Keyword Research

Bedeutend für jeden SEA Marketer ist natürlich die Keyword-Suche. Hier kann man sich an folgenden Webseiten/Tools bedienen:

  • Wikipedia: Aufrufe & Entwicklung von bestimmten Themengebieten
  • Google Trends
  • Google Maps für lokale Geschäfte: Einsicht in beliebte Zeiten
  • On Site Search (via Google Analytics)

E-Commerce

Im Retail-Bereich dominiert eine Bezugsquelle für Daten: Amazon. Hier kann man erkennen, ob man die beliebtesten Produkte auch im Sortiment hat. Das erledigt man am Besten über die zur Verfügung stehenden Bestselller-Listen je Kategorie. Außerdem kann man interessanterweise die Lagerbestände des Konkurrenten auf Amazon für ein genaues Produkt überprüfen. Das geschieht mithilfe des sogenannten „999 Trick“. Hier legt man sich das zu beobachtende Produkt in den Warenkorb und stellt die Menge dann auf 999. Nun zeigt Amazon in den meisten Fällen die Meldung, dass die Ware nicht in dieser Zahl zur Verfügung und stellt die reale Verfügbarkeit nun dar.

Organic vs. Paid

Hier greift man auf die Daten aus der Search Console zu, damit man einen Einblick erhält, wie sich der Anteil der Suchanfragen/Klicks von organischen und bezahlten Ergebnissen verhält.

ppcmasters 2016 recap ian miller - Using alternative data sets to drive SEA success: Where advertisers can look to generate advanced insights (Ian Miller)

Eine weitere Möglichkeit zur Erweiterung des SEA-Keywordportfolios ist die Auswertung der Daten zur organischen Suche in Google Analytics. Hier kann man beispielsweise eine Länderauswertung fahren, woraus man mögliche neue Absätzmärkte auch für den PPC-Bereich erschließen kann. Dabei kann auch die Auswertung der genutzten Browsersprache hilfreich sein.

Als letzten Tipp zur genaueren Definition der Zielgruppe erfahren, dass man seine E-Mail-Listen zu Facebook (Custom Audiences) oder Google (Customer Match) hochladen kann. Besonders schön visualisiert kann man sich bei Facebook nun die Eigenschaften nach demografischen Daten, Verhalten anzeigen lassen. Dies hilft natürlich insbesondere, um herauszufinden, wer denn genau die eigene Zielgruppe darstellt.

Zusammenfassend lässt sich auf jeden Fall klarstellen, dass Daten im PPC-Bereich essentiell sind und jeder Marketer kreativ sein muss, um ständig neue Erkenntnisse zu bekommen.