Query Power (Rod Richmond)

Direkt am Morgen begann Rod Richmond aus Schottland darüber zu sprechen, wie man die Kraft der Suchbegriffe für die Optimierung der AdWords-Accounts für sich nutzen kann.

Denke über Suchanfragen nach!

Die Analyse von Suchanfragen wird häufig als lästiges Übel in der Kampagnenoptimierung angesehen. Dabei ist es allerdings so, dass hier eine starke Macht dahintersteckt, die zur besseren Leistung des Kontos beitragen kann. Man sollte die Suchbegriffe laut Rod in einzelne Sequenzen (Strings) aufteilen, um bestimmte Suchelemente zu identifizieren. Dies ist heutzutage immer wichtiger, da die Nutzer zunehmend semantische Suchanfragen mit echten Sätzen durchführen, was auch an den Sprachassistenten der Smartphones liegt.

Hier hat Rod mehrere verschiedene Vorgehensweisen zur Analyse direkt in AdWords aufgezeigt.

ppcmasters 2016 recap rod richmond - Query Power (Rod Richmond)

PPC Masters Recaps 2016: Rod Richmond

Nutzen der Filter der Suchanfragenberichte

  • Konvertierende Suchanfragen
  • Nicht hinzugefügt/ausgeschlossen
  • Schwierige Suchanfragen erkennen
  • High Spenders
  • Geringe Relevanz (CTR <2%, individuell zu betrachten)

Die Vorteile hierfür liegen darin, dass man schnell und einfach Erkenntnisse sammeln kann und diese auch direkt umsetzen kann via Einbuchung oder Negatives.

Eine fortgeschrittene Analyse kann man auch in Excel durchführen, indem man die einzelnen Suchanfragen in separate Strings aufteilt. Dies würde über „Text in Spalten“, zu finden unter „Daten“, passieren. Anschließend kann man sich eine Pivottabelle hierzu bauen und die High Performer ausfindig machen. Weiterführend wäre dann eine genauere Analyse der Länge der Strings und deren Performance, segmentiert nach Gerät oder auch die Suchanfragen aus Partnernetzwerken.

Wie soll nun meine Handlung aussehen?

Entsprechend der Strings kann man für die Keywords, die die passenden Sequenzen auch beinhalten, dann die Gebote anpassen. Über die Eingabe der Strings kann man sich über diverse Keyword-Tools auch Anregungen zum Ausbau des Keyword-Portfolios holen. Beispiele hierfür wären neben dem Google Keyword Planner auch Google Instant, ubersuggest.org, spyfu.com, keywordspy.com oder auch import.io. Natürlich kann man auch den anderen Weg gehen und hier Negatives setzen, die häufig vorkommen und keine Performance aufweisen. Man kann diese dann final in drei Kategorien einteilen:

  • Troublemakers: Gebote nach unten anpassen
  • Repeat offenders: als Exact Negative setzen
  • Red card: als Broad Negative setzen

Nachdem Rod am Ende auch noch zwei Case Studies aus verschiedenen Bereichen gezeigt hat, kann man auch beobachten, dass ein solches durchdachtes Vorgehen einen enormen Einfluss auf die Gesamt-Performance des Accounts hat.