Mobile Marketing – User First! Mit Full Stack Technology Strategie zum Erfolg (Norbert Barnikel)

In Norberts Vortrag ging es im Wesentlichen um die massiv wachsende Nutzung mobiler Endgeräte und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Kommunikationswege und Änderungen im Nutzerverhalten allgemein.

Er erklärte die Vorteile von adaptiven Webseiten im Vergleich zu Responsive Design, legte uns ans Herz, den einzelnen Nutzer aus einer Single User View heraus zu betrachten und erinnerte uns daran, dass am Ende die User Experience das Entscheidende ist.

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Wegen der Vielzahl an mobilen Endgeräten und der wachsenden Präsenz von Mobile im Omni-Channel definiert Norbert das multidimensionale Target der Werbemaßnahmen aus Angebot + Person + Ort + Zeitpunkt. Hinzu kommen perspektivisch noch weitere Touchpoints, z.B. „Virtual Life Assistants“ – Stichwort #InternetDerDinge #IOT.

Folglich appelliert Norbert Barnikel an alle Teilnehmer: „Bekommt Eure Daten in den Griff! Weg mit den Datensilos!“

Hinsichtlich der direkten Kommunikation empfiehlt Norbert, auch über WhatsApp-Nachrichten mit den Kunden zu kommunizieren und erklärte in dem Zusammenhang, dass Push-Notifications deshalb so gut funktionieren, weil 60% der Nutzer mobiler Endgeräte Kontrollfreaks sind.

Kritisch für die Online-Werbebranche sieht Norbert Barnikel die zunehmende Verbreitung von AdBlockern und nennt das Beispiel von Apple. Hier wird standardmäßig nur Google geblockt, um den Weg für eigene Angebote zu ebnen.

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„Digitale Transformation bedeutet Umdenken.“ sagt Norbert und nimmt Bezug auf das aktuelle Nutzungsverhalten bei Apps. Im Durchschnitt hat der mobile Internetnutzer gerade einmal fünf Apps im ständigen Fokus.  Alle weiteren Inhalte werden webbasiert abgerufen. Deshalb werden Apps aussterben, meint er und warnt gleichzeitig von Mobile-URLs mit Geräteweiche. Die Lösung sind adaptive Webseiten, die den Content gerätespezifisch ausspielen. Geht es am Ende um die Priorisierung von Content versus Design entscheidet in jedem Fall immer der Benutzer.

Bleiben noch die Hürden bei der mobilen Suche, wie zum Beispiel die Komplexität der Sprachsuche, exaktes App-Deeplinking und die bekannte „Above-the-fold“-Problematik.

Abschließend prognostiziert Norbert die Entwicklung hin zum Echtzeit-Marketing, z.B. auch über WhatsApp und fordert von Marketern: „Zurück zum Dialog!“